Warum Ernährung und Diäten persönlich sind

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Warum Ernährung und Diäten persönlich sind

 Die Wahrheit über Körpertypen

 

Die Welt ist nicht fair. Wenn es ums Essen und Zunehmen geht, dann ist dies nicht anders: Es gibt unterschiedliche Körpertypen, die unterschiedlich sensibel auf Nahrungsmittel reagieren. Das heisst, deine schlanke Freundin die behauptet “sie könne essen was sie wolle” hat wirklich gewissermassen recht.

Man unterscheidet drei Körpertypen: Endomorph, Ectomorph und Mesomorph.

ectomorphendomorphEin Ectomorph ist der Körpertyp, den wir früher in der Schule “Bohnenstange” oder “Langer Lulatsch” geschimpft haben. Seine Gliedmassen sind lang und dünn, sein gesamter Körperbau eher schmal: schmale Schultern, schmale Hüften. Er würde von sich behaupten ein “Hardgainger” zu sein, oder eben die beneidenswerte Freundin von vorhin.

Wenn es ums Training geht, dann kann dieser Typ sehr viel trainieren, ohne dass sich seine Körperform ändert, aber er kann auch ernährungstechnisch fast alles ohne Effekt verdauen.
Ein Endomorph ist das pure Gegenteil: Breite Schultern, breite Hüften, stämmige Gliedmassen und insgesamt rundliche Formen. Ein typischer Endomorph behauptet vielleicht von sich “Schokolade nur ansehen zu müssen, um zuzunehmen.” Dieser Körpertyp fühlt sich in punkto Training wahrscheinlich eher im Krafttraining zuhause, als bei der Ausdauer. Aber auch wenn er eindrückliche Kraftleistungen erbringen kann, sieht er oft lange nicht so athletisch aus wie der letzte Typ…

mesomorphDer dritte Typ, der Mesomorph ist eine Mischung. Das sind vielleicht diese Bekannten, die kaum Sport treiben müssen, aber denoch athletisch aussehen. Ihre Körperform sind oft breite Schultern, schmale Hüften, die Gliedmassen sehen definiert oder muskulös aus. Diesem Typ solltest du besser nicht zuhören wenn es um “die effektivste Bauchübung ever” geht – denn bei ihm scheint jede Übung einen Effekt zu haben.

Hinter den unterschiedlichen Körpertypen steckt nicht nur ein unterschiedlicher Körperbau, sondern ein anderer Stoffwechsel – Nahrungsmittel werden anders verarbeitet und aufgenommen. Was für den einen zum Muskelaufbau stimmt, passt (oder reicht) für den anderen Typen nicht. Alle diese drei brauchen unterschiedliche Ernährungen um ihre Ziele zu erreichen. Nicht nur die gesamte Kalorienanzahl, sondern auch der Mix zwischen Protein, Kohlenhydraten und Fett ist ein Faktor.

Im Alltag heisst das, dass die einen heikler sind auf “schlechte Ernährung” als andere. Und für die einen für uns heisst es, dass wir uns genauer, länger und öfter an eine gute Ernährung halten müssen um dasselbe Resultat zu erreichen wie andere mit weniger.

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